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Seit dem Jahr 1711 steht die Michaelskirche hier oben im Ort, nachdem die alte Kirche unten an der Ammer durch Überschwemmungen unbrauchbar geworden war. Die einfache helle Saalkirche wurde 1721 vom Tübinger Maler Emmanuel Schleich in barockem Stil mit lebensgroßen Apostelbildern ausgemalt. Die gotischen Holzfiguren im Chorraum aus der Zeit um 1450 sind von einem unbekannten Meister einer neckarschwäbischen Werkstatt gefertigt und stammen ebenso wie das Steinkruzifix über dem Nordeingang (16. Jahrhundert) noch aus der alten Kirche. Den prächtigen barocken Kanzeldeckel stiftete Pfarrer Lenz im Jahre 1761, nachdem seine Frau von einem gesunden Söhnlein entbunden worden war.  Innen wie außen sind Grabplatten der Ortsherrschaften aus dem 16.-18. Jahrhundert eingelassen. Zum 200. Jubiläum im Jahre 1911 wurde die Sakristei mit Kuppeldach vom Architekten Martin Elsässer angebaut. Nach einer aufwändigen Renovierung des Fachwerkturmes im Jahre 1986 und der Innenrenovierung im Jahr 2000 steht nun eine Erneuerung von Dach und Außenfassade an. Es lohnt sich, dieses barocke Juwel für die nachkommenden Generationen zu erhalten.